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Verzeihe dir selbst: Wie du dir für Fehler und schlechte Entscheidungen vergeben kannst

Jeder Mensch trifft im Laufe des Lebens Entscheidungen und macht Fehler, die er oder sie danach bereut – etwas zutiefst Menschliches. Trotzdem lösen diese Ereignisse Gefühle von Reue, Scham oder Wut aus, die uns oft über Jahre hinweg begleiten.

Wir beschäftigen uns in diesem Blogbeitrag damit, wie man Frieden mit seinen Entscheidungen schließt und lernt, diese loszulassen.

Sich selbst vergeben – manchmal schwieriger als gedacht.

Warum ist es so schwierig ist, sich seine Fehler einzugestehen?

Treffen Menschen in unserem Umfeld schlechte Entscheidungen, so fällt es uns oft leichter, damit umzugehen. Warum schaffen wir es aber nicht, uns selbst mit derselben Einfühlsamkeit und Gutherzigkeit gegenüberzutreten?

Die Antwort ist einfach und doch so schwierig: Um uns selbst vergeben zu können, benötigt es eine Menge an Selbstliebe und Reflexion.

Warum es wichtig ist, dass du dir selbst vergibst.

Wenn wir uns täglich vergangene Fehler vorwerfen, vergessen wir im Hier und Jetzt zu leben. Dein eigener Groll beeinflusst nachhaltig deine Stimmung, deine momentanen Entscheidungen und deinen Alltag. Das kann auf Dauer sehr anstrengend sein und wirkt sich negativ auf dein Wohlbefinden aus.

Wie kann ich damit umgehen?

Um dir selbst verzeihen zu können, musst du lernen, Dinge zu akzeptieren.

Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen, können nachträglich nicht geändert werden. Akzeptanz und bewusstes Loslassen sind die effektivsten Hilfsmittel, um dir selbst zu vergeben.

Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit. Die Lektionen, die du dadurch gelernt hast, nimmst du mit in deine Zukunft. Du wirst bemerken, dass sich Anspannung, Angst und Stress lösen werden. Du wirst dadurch wieder mehr Ruhe und Gelassenheit in dein Leben bringen.

Vergebe dir deine schlechten Entscheidungen.

“Das kann aber auch nur mir passieren!” –  Bei Fehlern und schlechten Entscheidungen, denken wir oft, dass wir die Einzigen sind, denen so etwas widerfährt.

Falsch – denn jede von uns kommt in solche Situationen. Lerne ganz bewusst aus diesen Erfahrungen und mache sie zu deinem Vorteil – in deiner Zukunft.

Vergebe dir, dass du nicht nett zu dir selbst warst.

Wer schon einmal enttäuscht von sich war, weiß, welche Gefühle und Reaktionen dadurch ausgelöst werden können. Wir können uns in diesen Situationen nicht leiden, fühlen uns schlecht und ziehen uns dadurch nur noch mehr in die Abwärtsspirale hinein.

Entscheide dich dafür, dich selbst zu lieben – du bist nicht die Summe deiner schlechten Entscheidungen oder Fehler. Du bist so viel mehr!

3 psychologische Tipps zur Selbstvergebung

Die Perspektive wechseln: Der erste Schritt zur Selbstvergebung ist die Erkenntnis, dass Fehler zum Leben gehören und dass wir alle Fehler machen. Wie sagte so schön Marlene Dietrich. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“

Sich selbst mit Gesten der Versöhnung verzeihen: Mach dir kleine Geschenke, oder sag dir laut, dass du dir selbst vergibst.

Einen Brief schreiben: Stell dir vor, deine beste Freundin oder dein bester Freund erzählt dir von einem Problem. Sie können sich selbst nicht vergeben. Zufällig ist es genau das gleiche Thema. Was würdest du ihr oder ihm empfehlen?

Was tun, wenn ich mir selbst nicht vergeben kann?

Manchmal kann es sich so anfühlen, als würden wir uns selbst nie vergeben können. Wir werden getriggert von Kleinigkeiten und das alte Gefühl von Selbsthass schleicht sich wieder ein.

Die Wahrheit ist – alles ist möglich. Auch Selbstliebe. Vielleicht hast du nur noch nicht den richtigen Weg für dich gefunden, um deine vergangenen Fehler ruhen zu lassen. Wir wollen dich ermutigen, weiter danach zu suchen. Denn wir sind sicher, dass du deinen Weg zur Selbstvergebung finden wirst!

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